Wasserverteiler der kleiner Kaufratgeber


Die Bewässerung im Gar en erweist sich manchmal als gar nicht so leicht. Insbesondere dann, wenn der Sommer sehr trocken war und es darum geht, Blumenbeete, Gemüsebeete sowie den Rasen ausreichend mit Wasser zu versorgen. Mit der Gießkanne ist es häufig gar nicht so leicht und artet in sehr viel Arbeit aus. Eine hervorragende Lösung ist dabei der Wasserverteiler, der auch unter dem Namen Schlauchverteiler bekannt ist. Dabei handelt es sich um Gartenzubehör, der verschiedene Anschlüsse mitbringt, um daran Schläuche montieren zu können. Was das Besondere an einem Wasserverteiler ist, erfahren Sie dem folgenden Ratgeber.

Die wichtigsten Kaufkriterien für Wasserverteiler

Ein Wasserverteiler funktioniert sehr einfach, denn er wird lediglich mit einem Bewässerungscomputer oder einem Wasserhahn verbunden, der sich im Garten befindet. Nun lässt sich eine unterschiedliche Anzahl an Wasserschläuche daran befestigen, sodass das Wasser aus verschiedenen Schläuchen in alle Teile des Gartens fließen kann. Damit auch wirklich alle Komponenten passen, sollten Sie folgende Punkte beim Kaufen beachten:

Anzahl der Ausgänge

In der Regel verfügen die Wasserverteiler über drei Ausgänge, doch gibt es dabei auch Ausnahmen. Mittlerweile gibt es sogar Modelle, die vier bis sechs Ausgänge haben und somit sehr flexibel nutzbar sind. Was für ein Modell für Sie infrage kommt, hängt im Grunde genommen von der gewünschten Nutzung sowie dem vorhandenen Wasserdruck ab. Sollte der Wasserdruck zu niedrig sein, macht es keinen Sinn einen Wasserverteiler mit vielen Ausgängen zu verwenden, da kein ausreichendes Wasser in den einzelnen Bereichen ankommen wird.

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Gewinde Anschlussgröße

Die Gewindegrößen beim Wasserverteiler können sehr verschieden sein. Aus diesem Grund sollten Sie bereits vor dem Kauf wissen, an was für einen Wasserhahn und an welchen Wasserschlauch der Wasserverteiler angeschlossen werden soll.  Letztlich haben Sie dabei die Möglichkeit zwischen einem Wasserverteiler mit einem halben, einem dreiviertel und einem Zoll zu wählen. Sicherlich besteht die Möglichkeit nachträglich Adapter einzufügen, um diverse Anschlüsse möglich zu machen, doch entstehen dadurch zusätzliche Kosten, die nicht unbedingt sein müssen. Um wirklich eine vollständige Kompatibilität zu erreichen, sollten Sie in jedem Fall sowohl auf das Außen- als auch auf das Innengewinde achten.

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Regelung des Wasserdurchflusses

Der Wasserdurchfluss reguliert sich in der Regel über den vorhandenen Wasserdruck. Wichtig ist in jedem Fall, dass sich jeder Schlauch separat einstellen lässt, um den Wasserdurchfluss steuern und Prioritäten festlegen zu können. Das bedeutet, dass nur die Schläuche Wasser abgeben, die auch wirklich benötigt werden. So verbrauchen Sie nur die Wassermenge, die erforderlich ist, um die Pflanzen und Beete dennoch ausreichend und effizient mit Wasser zu versorgen.

Witterungsbeständigkeit

Die Witterungsbeständigkeit spielt dann eine wichtige Rolle, wenn der Wasserverteiler das ganze Jahr über genutzt werden soll. Für die Herstellung wird in der Regel Kunststoff oder Metall verwendet, wobei ein Wasserverteiler aus Kunststoff allerdings keine Dauerlösung ist. Spätestens wenn sich der erste Frost zeigt, kann es passieren, dass das Wasser im Wasserverteiler gefriert und es zu unschönen Beschädigungen kommt. Aus diesem Grund empfiehlt es sich bei einer Ganzjahresverwendung einen Wasserverteiler aus Stahl oder aus Metall zu wählen. Das Material ist robust und widerstandsfähig und absolut frostsicher. Sie können den Wasserverteiler problemlos draußen lassen, ohne Bedenken haben zu müssen, dass er im nächsten Sommer nicht mehr funktionsfähig ist.

Wie funktioniert ein Wasserverteiler?

Im Grunde genommen ist ein Wasserverteiler nichts weiter als ein praktisches Gartenzubehör, an dem sich verschiedene Gartenschläuche anschließen lassen. Je nach Modell sind bis zu sechs Anschlüsse möglich, sodass der Garten jederzeit ausreichend bewässert werden kann. Sobald der Wasserverteiler angebracht ist, werden an den Anschlüssen Wasserschläuche befestigt sowie eine Verbindung zum Wasserhahn hergestellt. Nun fließt das Wasser durch die einzelnen Schläuche, um gezielt die Bereiche im Garten bewässern zu können, wo das Schlauchende sich gerade befindet.

Durch die Verwendung von einem Wasserverteiler wird regelmäßig dafür gesorgt, dass die Pflanzen nicht austrocknen. Ein besonderer Vorteil besteht darin, dass sich die einzelnen Anschlüsse individuell einstellen lassen, sodass Sie selber festlegen können, inwieweit welcher Bereich bewässert werden soll. Eine große Rolle spielt dabei allerdings auch der Wasserdruck, denn nur wenn dieser hoch genug ist, lassen sich auch wirklich alle vorhandenen Anschlüsse nutzen.