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Giftpflanzen -
Allgemein
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Geschrieben von: Administrator
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Donnerstag, den 29. April 2010 um 08:18 Uhr |
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Wild wachsende vielblättrige Lupinen (Lupinus polyphyllus) und ähnliche Arten, die vorwiegend an Böschungen, Waldrändern oder Kahlschlägen wachsen, enthalten Chinolizidin-Alkaloide, die zu Vergiftungserscheinungen führen können. Lupinen sind weit verbreitete Stauden aus der Familie der Schmetterlingsblütengewächse. Sie blühen von Juni bis August, werden 80 bis 120 cm hoch und haben lanzettliche, seidig behaarte Blätter.
Die Schmetterlingsblüten in den Farben blau, rot, weiß oder rosa sind in langen aufrechten, endständigen Trauben angeordnet. Die Früchte sind behaarte, vielsamige Hülsen, ca. 6 cm lang. Alle Pflanzenteile sind giftig, aber besonders die Samen und das Kraut enthalten die giftigen Alkaloide Lupanin und Spartein sowie weitere Nebenalkaloide. Bereits zwei Hülsen können zu vermehrtem Speichelfluss, Erbrechen und in seltenen Fällen Herzrhythmusstörungen führen.
Sind die Lupinensamen infolge Feuchtigkeit bereits verpilzt, wirken sie noch giftiger, weil dann Mykotoxine (Pilzgifte) hinzukommen. Kulturlupinen-Arten für den Futteranbau oder auch die formenreichen Zierpflanzenarten weisen geringere Giftgehalte auf. Sie sind alkaloidfrei bis gering alkaloidhaltig. Quelle:www.aid.de |