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Giftpflanzen -
Allgemein
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Geschrieben von: Administrator
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Donnerstag, den 29. April 2010 um 07:03 Uhr |
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Die Herkulesstaude (Heracleum mantegazzianum) - auch als Riesen-Bärenklau oder Bauernrhabarber bekannt - ist wegen ihrer Größe und der großen weißen Dolde zwar schön anzusehen, aber nicht ungefährlich. Bei Berührung der Pflanze können unter Lichteinwirkung Hautjucken, -rötung und Blasenbildung auftreten. Häufig folgen Kreislaufprobleme. Besonders gefährlich ist der Pflanzensaft, der beim Schneiden und Mähen austritt und auf die Haut gelangen kann.
Riesen-Bärenklau ist eine 2 bis 4 m hohe Staude. Die Stängel werden bis ca. 10 cm dick, sind rot gesprenkelt und rauhaarig. Die Blätter werden bis zu 1 m lang. Die Pflanze blüht von Juli bis September. Die Herkulesstaude wurde als Zierpflanze bei uns eingeführt. Inzwischen hat sie sich so ausgebreitet, dass sie heimische, auch geschützte Arten, verdrängt. Eine Bekämpfung der Herkulesstaude ist u. a. dadurch möglich, dass kurz vor der Blüte die Dolden abgeschlagen werden. Um dauerhaft gegen die Pflanze vorzugehen, müsste sie samt Wurzeln ausgegraben werden. Dabei ist Schutzkleidung erforderlich.
Ein kleinerer Verwandter ist der Wiesenbärenklau Heracleum sphondylium, der auf Wiesen und an Wegrändern verbreitet vorkommt. Dieser kleine Verwandte wird nur etwa 1,20 m hoch. Die Krankheitssymptome können hier in abgeschwächter Form ebenfalls auftreten. Quelle:www.aid.de
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