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Kräuter

Giersch - würziger Petersilienersatz: Delikatessen aus Wald und Wiese

Geschrieben von: Administrator   

Als hartnäckiges Unkraut, aber auch wichtige Heilpflanze und wohlschmeckendes Wildgemüse ist der Giersch (Aegopodium podagraria) bekannt. Schon die Römer schätzten ihn und im Mittelalter wurde er als “Zipperleinskraut” gegen Gicht in Klostergärten angebaut. Von März bis November kann man die Blätter der Wildpflanze in Laubwäldern, Gärten und im Gebüsch ernten. Man erkennt sie an ihren gesägten, doppelt dreizählig angeordneten Blättern.

 

Gänseblümchen - Tausendschön und lecker: Delikatessen aus Wald und Wiese

Geschrieben von: Administrator   

Fast das ganze Jahr über ziert das Gänseblümchen (Bellis perennis) Wiesen und Rasenflächen. Die weiße Blüte mit der goldgelben Mitte ragt an einem blattlosen Stängel empor und ist kaum zu übersehen. Dass man das Tausendschön, Marienblümchen oder Mairöserl - wie die Wildblume auch genannt wird - als kulinarischen und optischen Leckerbissen im Salat oder Quark genießen kann, wissen jedoch die wenigsten. “Salat aus Gänseblümchen wird zubereitet wie Feldsalat und schmeckt auch so ähnlich.

 

Brennnessel - Vitaminbombe aus der Wildkräuterküche: Delikatessen aus Wald und Wiese

Geschrieben von: Administrator   

Die Brennnessel (Urtica dioica) ist den meisten Menschen nicht in besonders guter Erinnerung - das ändert sich jedoch, sobald man sich ihr als Feinschmecker nähert. Das feinherbe Gemüse aus der Wildkräuterküche machte bereits zu Notzeiten als Alternative zu Spinat oder Blattsalat von sich reden. Heute ist die krautige, tiefgrüne Pflanze mit den grob gesägten Blättern als Delikatesse von April bis November wieder gefragt. Besonders für herzhafte Suppen oder als Zutat für Gratins ist das Wildkraut zu empfehlen.

 

Ackersenf - Scharfmacher aus der Wildkräuterküche: Delikatessen aus Wald und Wiese

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Geschrieben von: Administrator   

Der aus dem Mittelmeerraum stammende Ackersenf (Sinapis arvensis) ist eine wildwachsende Form der Senfpflanze. Das rauh behaarte, bis zu 60 Zentimeter hohe Kraut sieht dem Raps sehr ähnlich und sprießt von April bis Oktober auf Feldern und Brachflächen. In der Blütezeit sticht es durch seine leuchtend gelbe Farbe sofort ins Auge. “Das deutlichste Erkennungsmerkmal der Pflanze ist der scharfe rettichartige Geschmack der gezahnten, spitzen Blätter und Einzelblüten.

 
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